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Bericht Jedermann Triathlon Hartkirchen 2010

 

  • Martin Hackl: Man sollte dem Wetterbericht nicht immer trauen, so auch am 14.08.2010 beim Hartkirchner Jedermann-Triathlon! Die Prognose verhieß nichts Gutes, umso überraschender dann die pralle Sonne bei unserer Ankunft zur Wettkampfbesprechung! Als einziger Vertreter unseres Teams versuchte ich hier die Vereinsfahnen hoch zu halten. 2008 war ich schon mal hier und absolvierte meinen ersten Triathlon, damals bei Dauerregen und Kälte.
     
    Bis zum Schluss wartete ich mit meiner Entscheidung, ob mit oder ohne Neoprenanzug zu schwimmen! Ungefähr die Hälfte des Teilnehmerfeldes zwängte sich in die künstliche zweite Haut! Da mir vor dem Start aber schon so unglaublich heiß war, entschloss ich mich kurz vor dem Start gegen den NEO. Geschwommen wurde am Feldkirchner Badesee, somit gab es auch ein paar Zuschauer! Nach ein paar anfänglichen Schlägen kam ich ganz gut ins Schwimmen, konnte aber das Tempo der NEO-Spitzengruppe nicht mitgehen! Mit der 18. Schwimmzeit stieg ich aus dem Wasser und wechselte aufs Rad!
     
    Die ersten Radkilometer führten auf der relativ verwinkelten Straße vom Badesee weg Richtung Landshaag/Aschach. Leider erwischte ich keine richtige Gruppe auf dem ersten flachen Teilstück. Es ging durch Hartkirchen, vorbei an der 2.Wechselzone zum Beginn des anfangs hügeligen, danach sehr steilen Terrains! Ab Haizing wurde es dann richtig ernst und die meisten bewegten sich nur noch wankend den Berg hinauf! Wenn Weihnachten gewesen wäre, hätte ich mir einen 3. Zahnkranz vorne, und ein paar zusätzliche Gänge gewünscht! Es war ein hartes Stück Arbeit, dort hinauf zu fahren. Bergab konnte ich dann nochmals zulegen und ein paar Positionen erkämpfen!
     
    Zurück in T2 konnte man schon einige Zuschauer bemerken. Schnell das Zweirad geparkt und los gings auf die 8 km Laufrunde! Aufgrund anhaltender Knieschmerzen und dem eher dürftigen  Lauftraining in der letzten Zeit, musste ich dann auf der Laufstrecke etwas büßen. Die Temperaturen und die Sonne taten ihr Übriges und erschwerten die ganze Sache.
     
    Leider packte ein anderer Starter meine Schwimmsachen ein, weshalb ich nach dem Zieleinlauf noch einige Zeit suchend durch die Gegend lief. Dieses System mit den Wechselzonensäcken war hier zu chaotisch und ist echt verbesserungswürdig!
     
    Trotzdem:
    Bedenkt man das geringe Startgeld von 15 Euro und die überaus selektive Strecke, ist das hier eine super Veranstaltung, die man sicher in unseren Eventkalender aufnehmen sollte!
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